Im Fotografie Fieber

von Alphabeet (Kommentare: 0)

In unserem Beruf sind Inspirationsquellen das Lebenselexier für unsere kreative Arbeit. Eigentlich sind wir der Meinung, dass uns nur die Stille und der Rückzug in den Zustand der Musse versetzen kann. Oder aber das Spiel, das wertefreie, kindliche Spiel. Aber wie soll man in einem emsigen Atelier-Alltag die Ruhe finden, die das Anzapfen der Inspirationsquellen ermöglicht?

Zur Zeit bietet uns das iPhone eine wertvolle Inspirationsquelle. Eine etwas ungewöhnliche Quelle, werden sich vielleicht einige denken. Aber wer ein iPhone besitzt (oder auch ein anderes ähnliches Smartphone) kann das mit Bestimmtheit nachvollziehen: zunächst mal ist es unglaublich, was man alles mit einem iPhone machen kann. Fotos schiessen, nachbearbeiten, Musik aufnehmen, Schriften fotografieren und bestimmen, Termine verwalten, Shoppinglisten führen, Videos aufnehmen und bearbeiten, Spiele spielen, Wetter abfragen, seinen Standort über GPS bestimmen, einer interaktiven Karte folgen, natürlich telefonieren und SMS verschicken und noch tausend andere Dinge. Alleine schon die Vielfalt an Apps löst bei uns kindliches Staunen aus, denn wir sind ja nur digital immigrants(ein Begriff geprägt von Marc Prensky).

Seit längerem ist das Fotografieren mit dem iPhone, das anschliessende Nachbearbeiten und die Veröffentlichung eines unserer liebsten Beschäftigungen. Oben sehen Sie ein Foto von Manuela, geschossen auf einem Spaziergang mit Jessy, nachbearbeitet mit der App CameraTan, natürlich während dem Spaziergang.

Das schöne und bereichernde an der iPhone-Fotografie ist dieser sehr hohe Anteil an Spass, an kindlicher Vorgehensweise, an die schnelle Umsetzungsmöglichkeiten, an Unmittelbarkeit, an Tempo und der Möglichkeit, seine Arbeit sofort anschauen zu können. Das iPhone ist in der Hosen- oder Jackentasche immer dabei und ermöglicht uns, jeder Zeit ein Foto zu schiessen. Und genau diese Möglichkeit hat bewirkt, dass wir mit viel offeneren Augen durch die Welt laufen, immer auf der Suche nach einem Fotomotiv. Und diese Offenheit eröffnet unserem Geist neue Dimensionen, und ermöglicht uns, neue Zusammenhänge zu erkennen, auf neue Ideen zu kommen, eben neue Inspirationsquellen anzuzapfen.

Unsere Experimente finden Sie auf unseren diversen Online-Kanälen. Hier ist Manuelas schnellerTumblr-Blog, auf dem sie mehrheitlich iPhone-Fotos veröffentlicht, und hier ihr Fotoblog . MeinTumblr ist hier, und auf Flickr habe ich einen extra Set mit iPhone-Fotos eingerichtet. Auf unseremAlphabeet-Blog von Posterous werden wir noch einige spannende Apps rund ums Fotografieren vorstellen. Über die Hipstamatic-App haben wir ja schon mal geschrieben.

Update 13.09.2010: Interessanterweise war heute ein Bericht über das Fotografieren mit dem iPhone im Tagi. Natürlich kommt das bekannte Hisptamatic darin vor, aber auch andere Apps, die wir auch noch vorstellen werden.
Hier ist der Link: http://bit.ly/cAHcvY

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