Wetter Apps vs Realität

von Alexandra Zvekan (Kommentare: 0)

Hätte ich gestern gewusst, dass mich heute so trübes und nasses Wetter erwartet, ich hätte gestern frei genommen und die Sonne genossen. Statt dessen hatte ich einen ausgefüllten aber auch ermüdenden Arbeitstag. So tippe ich jetzt vor lauter Entspannung und Langeweile (man darf das durchaus auch als Müssiggang bezeichnen) auf meinem iPhone herum und schaue mir die neusten Apps an.

Die Wetter Apps springen mir förmlich ins Auge. Schnell lade ich zwei Apps herunter, weil mir die Entscheidung für eines sehr schwer fällt.

Die "Partly Cloudy"-App ist visuell im Stil einer Infografik gehalten. Das Wetter wird auf einer Art Uhrziffer dargestellt. Der Uhrzeiger kann vorwärts gedreht werden und das entsprechende Wetter wird anhand Farben und Symbolen dargestellt. Die Anzeige lässt sich wahlweise für 12, 24 Stunden oder für 1 Woche einstellen. Mit Blick aus dem Fenster zeigt mir die App exakt das selbe Wetter an, wie es sich mir draussen präsentiert, auch wenn viele Kundenrezensionen das Gegenteil behaupten. Bei mir jedenfalls funktioniert die App. Preis: CHF 2.-.

Die "Wetter Zeitung+" App ist nicht minder originell. Sie zeigt das Wetter in Form einer Zeitungsseite an. Die Vorhersage entspricht dem Wetter. Der Investition von CHF 1.- konnte ich einfach nicht widerstehen.

Während die "Party Cloud" 12°C anzeigt, ist die "Wetter Zeitung+" App optimistischer mit 17°C. Wahrscheinlicher ist ein Wert zwischen den beiden stimmiger. Den leichten Regen haben beide korrekt vorhergesagt. Mit 0, bzw. 1 BFT Wind sind beide Apps ebenfalls gleicher Meinung. Dass Wettervorhersagen grundsätzlich sehr schwierig sind, ist mir bewusst. Mir reicht so gesehen die Qualität der Vorhersage beider Apps vollständig. Viel wichtiger ist mir eh die visuelle Erscheinung. Déformation professionelle!

Natürlich stellt sich die berechtigte Frage, wozu man zwei Wetter Apps braucht, aber bei diesen beiden sehr schön gemachten Ausführungen sollte man sich nicht allzu viel den Kopf darüber zerbrechen. App-Entwickler sollen schliesslich auch von etwas leben und gute Ideen darf man belohnen...

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